Kann ich gegen die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU, „Idiotentest“) vorgehen?

Nein, dabei handelt es sich um keinen eigenständig regelnden Verwaltungsakt, sondern nur um eine Vorbereitung der Fahrerlaubnisentscheidung der Straßenverkehrsbehörde. Erst, wenn diese – unter anderem natürlich aufgrund der verweigerten MPU – zu einem negativen Ergebnis kommt, kann dieses angefochten werden. Im Rahmen der Klage wird das Gericht freilich auch prüfen, ob das Argument der verweigerten Untersuchung tragfähig ist, insbesondere, ob die Anordnung zu Recht erfolgt ist.