Ist die Ersetzung des gemeindlichen Einvernehmen (§ 36 Abs. 3 des Baugesetzbuches) ein Verwaltungsakt?

Bei der Ersetzung des gemeindlichen Einvernehmens übergeht die Bauaufsichtsbehörde (das Landratsamt) die ablehnende Haltung der Gemeinde bzgl. eines Bauvorhabens. Dies greift in die gemeindliche Planungshoheit gemäß Art. 28 Abs. 2 GG ein und stellt damit einen Verwaltungsakt mit Außenwirkung dar.